Archive – 03.03.2015 – Ringlokschuppen, Bielefeld

Am 03.03.2015 spielten Archive im Ringlokschuppen, Bielefeld. Ich habe mir ein paar Tage Zeit gelassen, bis ich diesen Text verfasse, was zum einen daran liegt, dass ich die Eindrücke sacken lassen wollte und zum anderen aber auch, weil mir schlichtweg die Zeit fehlte.

Zu Beginn vielleicht ein paar Hintergrundinformationen. Ich habe Archive 2006 (?) das erste und bis dato letzte Mal live gesehen. Damals auf dem Rheinkulturfestival (was es ja leider leider nicht mehr gibt) und der Funke wollte damals so gar nicht überspringen. Ich fand es damals sogar so langweilig, dass ich der Band für neun weitere aus dem Weg gegangen bin. Chancen ihnen live nochmal eine Chance zu geben, gab es mehrere, aber mir fehlte es an eigenem Willen J

Doch jetzt, wo sie beinahe vor meiner Haustür gespielt haben und mein Musikgeschmack sich in andere Richtungen entwickelt hat nahm ich die Gelegenheit beim Schopfe. Zugegebenermaßen: Meine Erwartungen waren nicht besonders  hoch und es ist ja immer leider niedrige Erwartungen zu übertreffen, als die hohen. Doch das ich so begeistert und beeindruckt nach Hause gehen würde hätte ich nie gedacht.

Das Besondere an dem Abend fing schon damit an, dass es keine Support Band gab. Stattdessen zeigte man „Axiom – Stories From The City“. Richtig man zeigte, denn hierbei handelt es sich um einen Kurzfilm, der zum Album „Axiom“ entstanden ist. Was man da zu sehen bekam, war teilweise verstörend, allen voran „Chapter III: Baptism“ zeigt, wie man mit minimalen Aufwand maximale Effekte erreichen kann.  Vielleicht lag es an dieser visuellen Untermalung, dass sich dieses Lied in meinem Gehörgang festsetze. Noch Tage nach dem Konzert läuft das Lied (dank YouTube) rauf und runter.

Als der Film vorbei war, folgte ein ca. 100 Minütiges Konzertereignis der Extraklasse. Mir fiel es schwer, die einzelnen Songs zu unterscheiden, denn die Lieder gingen nahtlos ineinander über, so als ob das gesamte Konzert lang ein endlos Song gespielt wurde. Dem war natürlich nicht so und die Fans wussten auch, wann die Lieder zu Ende waren. Trotzdem fiel es schwer an entsprechenden Stellen zu klatschen, weil man damit stets entweder in das Outro des aktuellen Liedes platze oder das Intro des folgenden Songs störte. Auf Ansagen verzichtete die Band übrigens komplett und auch, wenn ich eigentlich Fan von Publikumsinteraktion bin, ist es an diesem Abend absolut in Ordnung. Alle Ansagen zwischen den Liedern hätten lediglich die tolle Stimmung negativ beeinflusst.

Es war also ein grandioses Konzert und wenn Archive das nächste Mal wieder in der Region sind, dann bin ich sicher wieder dabei.

Hier sind noch ein paar Bilder vom Abend.

 

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